Das Gemischte Roggen Weizen Brot von oben. Das Brot ist bemehlt und wenn man mit dem Finger darüber fährt spürt man den Kreuzschnitt der beim backen leicht aufgegangen ist und auf dem sich kein Mehl befindet.
Brot, Sauerteig 0 comments

Gemischtes Brot mit Weizen und Roggen

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Ich bin zwar mit meinen Sauerteig Starter Artikel immer noch nicht ganz fertig, wollte euch aber dieses, in meinen Augen, einfache Roggen-Weizen-Sauerteig-Mischbrot nicht vorenthalten. Normalerweise ist Brot backen ja wirklich eine Sache für sich. Und ich bin auch weiterhin davon überzeugt, dass ihr euer Brot bei einem handwerklichen Bäcker holen solltet, der sein Brot selber backt und im Idealfall regionale Zutaten bezieht.

Dieses Rezept besteht aus Weizen (550) und Roggen (1150) und lässt sich, wie ich finde, gut verarbeiten. Wer schonmal mit Roggenmehl gearbeitet hat, weiß das Roggen sich nicht so gerne kneten lässt. Das fertig gebackene Brot schmeckt sehr natürlich, ist eher weich, bildet auch eine schöne Kruste, die aufgrund der Feuchtigkeit aber nicht lange so schön knusprig bleibt.

Gemischtes Weizen Roggen Brot

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Rezept von Ruben Schmalenberg Gang: Abendbrot, BrotzeitKüche: German, DeutschlandSchwierigkeit: Medium, Difficult
Brot

1

kg
Mischen und Kneten

25

minutes
Backzeit

30

minutes
Gehzeiten

3

hours 

30

minutes
Total Time

4

hours 

25

minutes

Ein gutes Einsteiger Brot für Fortgeschrittene. Wenn du schon erste Erfahrungen mit einfachem Weizenbrot sammeln konntest und du jetzt mal etwas mit Roggen probieren möchtest, ist das hier genau das richtige Brot für dich.

Zutaten

  • 250g Roggenmehl Type 1150 oder 1740

  • 250g Weizenmehl Type 550

  • 400g Wasser (20°C)

  • 100g Sauerteig

  • 2g frische Backhefe (0,5g Trockenhefe)

  • 10g Salz

Zubereitung

  • Kneten in einer Küchenmaschine
  • In einer Küchenmaschine alle Zutaten erst auf niedriger Stufe für etwa 8 Minuten kneten, dann etwa 2 Minuten auf hoher Stufe.
  • Kneten per Hand
  • Die Mehlsorten auf die Arbeitsfläche (oder in eine Schüssel) geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hälfte des Wassers und den Sauerteig hinzugeben. Etwas vermischen. Nun die restlichen Zutaten dazugeben und gut mischen. Dann das restliche Wasser nach und nach dazugeben und alles für 10 Minuten kneten bis der Teig schön geschmeidig und weich wird.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Leinentuch bedeckt für 1,5 Stunden gehen lassen. Das Volumen sollte sich deutlich vergrößert haben.
  • Auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche den Teig vorsichtig erneut zu einer Kugel formen. Danach für 15 Minuten unter dem feuchten Tuch gehen lassen.
  • Auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche den Teig flach drücken, wenden und die Ränder zur Mitte hin einschlagen. Mit den Fingern in der Mitte fest zusammen drücken. Jetzt eine Teighälfte über die andere schlagen. Mit der Naht nach unten auf der Arbeitsfläche vorsichtig eine Kugel formen, indem man den Teig sanft durch seine Hände dreht und nach unten zieht.
  • Die Teigkugel auf ein Backblech geben und unter einem feuchten Tuch 1,5 Stunden gehen lassen.
  • Den Ofen auf der Brotbackstufe bei 230°C vorheizen, bei mittlerer Dampfzugabe. Alternativ ein kleines Ofenfestes Gefäß mit Wasser in den Ofen stellen.
  • Den Laib mit Roggenmehl bestäuben und oben vorsichtig ein Kreuz einritzen. Auf der zweiten Schiene von unten für 10 Minuten backen, danach die Hitze auf 210°C reduzieren und für weitere 20 Minuten backen. Wer es Knuspriger mag, gerne nach belieben 5-10 Minuten weiter backen.
  • Nach dem Backen sollte sich das Brot beim draufklopfen hohl anhören. Brote immer erst vollständig auf einem Gitter auskühlen lassen. Besser noch, erst am nächsten Tag aufschneiden. Guten Appetit.

Notizen

  • Ich persönlich kann es auch nie abwarten, bis das Brot ganz abgekühlt ist. Dennoch sagt man, dass es besser ist, wenn es erst vollständig auskühlt. Wahrscheinlich auch, damit die Feuchtigkeit nicht schon komplett ausdampft und das Brot dadurch schneller austrocknet. Aber wenn ich ehrlich bin, so ein frisch gebackenes, warmes Brot mit Butter, schmeckt doch noch am besten.

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