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Die beste, selbstgekochte, kostengünstigste Gemüsebrühe

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Die “Fond und Brühen Industrie” hasst diesen “Trick”!!!

Zum Rezept

Vielleicht habe ich es absichtlich mit dieser Überschrift zugespitzt. Allerdings stimmt sie nicht ganz, denn ich wollte noch leckerste und gesündeste als Adjektive mit hinzunehmen. Denn alles was man von Anfang bis Ende Zuhause kocht, erreicht automatisch diese Qualifikation, oder?

Und da wir es doch alle gerne einfach mögen, ist das hier genau das richtige Rezept. Ich koche mir diese Gemüsebrühe in Bügelgläsern oder anderen Schraubgläsern ein und habe sie so immer im Vorratsschrank ungekühlt griffbereit, wenn ich sie spontan brauche. Das nimmt einem den Aufwand erst eine Brühe anzusetzen wenn man ein Risotto kochen möchte oder mit einem Gemüsefond eine Suppe oder Sauce aufgießen möchte. Die Vorteile liegen also ganz klar auf der Hand. Ein bisschen Arbeit macht einem das ganze natürlich, aber eben nur im Vorhinein, beim kochen aller anderen Rezepte greift man dann ganz gemütlich auf sein Brühe Mise en place zurück. Die meiste Zeit muss man den Vorgang aber auch nicht beaufsichtigen und so schiebe ich diese Vorbereitung immer irgendwo am Tag dazwischen.

Als aller erstes sammle ich die ganze Woche über Gemüseabschnitte in einem Gefrierbeutel im Froster. Warum auch ungenutzt entsorgen, denn in diesen Abschnitten stecken immer noch Geschmacksstoffe die man sich für den Fond extrahieren kann:

  • Karotten, Petersilienwurzeln, Pastinaken: Schalen und Abschnitte
  • Zwiebel: Schalen und Abschnitte
  • Pilze: Abschnitte
  • Staudensellerie: Abschnitte, die grünen Blätter
  • Knollensellerie: Abschnitte (die Schale in Maßen, sie enthält viele Bitterstoffe)
  • Knoblauch: Schale und Abschnitte
  • Tomaten: Kerngehäuse, Abschnitte (den Strunk aber bitte nicht)
  • Kräuter: Petersilienstängel etc.
  • Fenchel
  • Parmesanrand (kein Gemüse, aber steckt voller Umami)

Das gute ist, das alles kostet dich erstmal nichts extra, wenn du diese Abschnitte bis jetzt entsorgt hast. Win Win Situation (für deinen Geldbeutel und deinen Vorratsschrank)

Die beste, selbstgekochte, kostengünstigste Gemüsebrühe

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Rezept von Ruben Schmalenberg Gang: BasicKüche: Basic, VorratSchwierigkeit: Easy
Prep time

10

minutes
Cooking time

40

minutes
Einkochen

1

hour 

Immer alle nutzbaren Gemüseabschnitte in einem Beutel im Froster sammeln und wenn dieser voll ist, oder der Gemüsebrühenvorrat aufgebraucht ist, kann man sich die Brühe ganz schnell zubereiten.

Zutaten

  • Gemüseabschnitte aus dem Froster

  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Fenchelsaat, Sternanis, Nelke

  • Parmesanrinde

Zubereitung

  • Alle Abschnitte in einen Topf mit kaltem Wasser geben und langsam zu kochen bringen. Je langsamer, je mehr Geschmack kann extrahiert werden, Salz unterstützt diese Extraktion. Alles wird besser ausgelaugt.
  • Gewürze rösten und hinzugeben.
  • Alles für etwa 30-45 leicht sieden lassen.
  • In der Zwischenzeit die Gläser in die man die Gemüsebrühe einkochen möchte gut reinigen und sterilisieren, entweder mit kochendem Wasser oder mit Dampf im Ofen.
  • Die Gemüsebrühe durch ein Tuch oder ein Sieb geben und noch heiß in die Gläser füllen. Gläser sofort verschließen.
  • Bei 100°C für 60 Minuten einkochen. So lassen sich die Gläser ungekühlt lange lagern. Alternativ für den baldigen Verbauch in den Kühlschrank stellen oder einfrieren.

Video

Notizen

  • Du musst natürlich nicht nur Abschnitte benutzen, aber ich persönlich finde es gut da noch etwas rauszuholen, bevor man sie ganz entsorgen muss.

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